beitrag: kommunale frauenförderung und gleichstellungspolitik

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c.hahn@kinderfreunde.cc

 

claudia hahn

zum menschen:

Geburtsdatum
27. Februar 1975
Ausbildung
Studium der Soziologie (Abschluss 2000) an der Universität Linz
Beruf Leiterin des Eltern-Kind-Zentrums „rund.um“ Franckviertel
Politische Biographie / Engagements seit 2004: Vorstandsmitglied im VSG Linz
seit 2003: Linzer Gemeinderätin
seit 2001: Ortsgruppen-Vorsitzende der Kinderfreunde Spallerhof/Neue Welt
3 Bücher Paul Watzlawick: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Donna W. Cross: Die Päpstin
J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe
3 Lieder Skunk Anansie - Secretly
David Holmes ft. the Free Association - Sugarman
Sportfreunde Stiller – Auf der guten Seite
3 Leidenschaften Meine Familie (= mein Partner & meine 2 Töchter)
Filme
Berge

zum text: kommunale frauenförderung und gleichstellungspolitik

Das Geschlechterverhältnis in unserer Gesellschaft ist ein Ungleichheitsverhältnis, Frauen sind aufgrund ihres Geschlechts in den verschiedensten Bereichen strukturell diskriminiert. Es bedarf an Akteurinnen und Akteuren auf politischer Ebene, die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen (unter Entwicklung und Verbesserung von Konzepten und methodischen Werkzeugen und Vernetzung öffentlicher Kommunalverwaltungen mit Frauenorganisationen) forcieren und umsetzen. Kommunale Gleichstellungspolitik im Sinne der Gender Mainstreaming Strategie meint, eine geschlechtssensible Perspektive in alle Bereiche des kommunalen Wirkens aufzunehmen.

Gender Mainstreaming zielt im Gegensatz zu einzelnen Frauenförderungsmaßnahmen auf langfristige strukturelle Veränderung ab. Für die Umsetzung von Gleichstellungspolitik sind der politische Wille, die nötigen Ressourcen und das erforderliche Wissen notwendig, die Orientierung an den unterschiedlichen Bedarfs- und Bedürfnislagen und am lokalen Bezug unumgänglich. Wichtige Schnittstellen zwischen Frauen, Politik und Verwaltung sind kommunale Frauenbüros und –beauftragte. Eine neuere Diskussion beschäftigt sich mit „Gender Budgeting“, der geschlechtergerechten (kommunalen) Haushaltsplanung, um durch Haushaltsentscheidungen bestehende Geschlechterverhältnisse nicht weiter zu zementieren.